GdS Tabelle: Nase

Die Feststellung des Grades der Behinderung richtet sich nach den in den Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) festgelegten Gesundheitsstörungen.

Dort sind Anhaltspunkte festgelegt, nach denen bestimmte Gesundheitsstörungen in ein Maß für die Beeinträchtigung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zugeordnet werden. Dieses Maß wird als Grad der Schädigung (GdB) bezeichnet, in der VersMedV wird der Grad der Schädigung (GdS) verwendet.

Nachfolgend sind die in der Versorgungsmedizin-Verordnung mit dem Ausfertigungsdatum 10.12.2008 genannten Gesundheitsstörungen mit dem GdS rund um den Bereich „Nase“ als unveränderte Wiedergabe des Verordungstextes vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz aufgeführt.

Als im Sinne der Verodnung anerkannte Gesundheitsstörungen werden der Verlust der Nase, der Verlust des Riechvermögens und eine sogenannte Stinknase aufgeführt. Ursächlich für eine Stinknase können eine chronische Nebenhöhlenentzündung oder eine Verengung der Nasengänge sein.

6. Nase

6.1 Völliger Verlust der Nase50
Teilverlust der Nase, Sattelnase
wenig störend10
sonst20-30
6.2 Stinknase (Ozaena), je nach Ausmaß der Borkenbildung und
des Foetors20-40
Verengung der Nasengänge
einseitig je nach Atembehinderung0-10
doppelseitig mit leichter bis mittelgradiger Atembehinderung10
doppelseitig mit starker Atembehinderung20
Chronische Nebenhöhlenentzündung
leichteren Grades
(ohne wesentliche Neben- und Folgeerscheinungen)0-10
schweren Grades
(ständige erhebliche Eiterabsonderung, Trigeminusreizerscheinungen, Polypenbildung)20-40
6.3 Völliger Verlust des Riechvermögens mit der damit verbundenen
Beeinträchtigung der Geschmackswahrnehmung15
Völliger Verlust des Geschmackssinns10

Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/ , Stand 03.11.2020